Parkour und Freerunning –

Trendsport beim TuS Griesheim

 

Parkour und Freerunning in der TuS Turnabteilung. Darüber freut sich Abteilungsleiterin Tanja Schupp sehr, weil es vor allem Jugendliche, und dabei meist Jungs, turnerisch und akrobatisch herausfordert.Parkour liegt bei Jugendlichen voll im Trend. Es ist die Kunst der effizienten Fortbewegung. Der Läufer, genannt der Traceur („der den Weg ebnet“), überwindet schnell, effizient und ohne Hilfsmittel alle Hindernisse seines Weges in freier Natur oder in der Stadt. Mauern werden überwunden, Abgründe übersprungen - je nach eigenem Können, Kreativität und Zielsetzung. Elegante, akrobatische und möglichst fließende Körpereinsätze sind erwünscht. Dabei spielt die Selbsteinschätzung immer wieder eine sehr wichtige Rolle. Ein hohes Maß an Körperbeherrschung, Disziplin, Konzentration und geistiger Stärke sind Voraussetzungen bei diesem Sport. Eine ähnliche Form des Parkours ist Freerunning. Hierbei werden Wege durch Stadt und Land wesentlich kreativer gemeistert. Es geht um Bewegungskunst und darum, den Körper rundum zu bewegen. Je kreativer – desto besser. Akrobatisch turnerische Elemente spiegeln sich hier immer wieder. Mit Flips, Spins und Saltos wird sich in Szene gesetzt. Aber auch beim Freerunning gilt es, seine Kräfte richtig einzuschätzen und sich an neue Elemente langsam heranzutasten.


Bislang wird Parkour und Freerunning nur sehr selten im Verein angeboten. Doch vielen Sportlern gibt es Sicherheit, akrobatische Elemente erst mal in der Sporthalle, umringt von Matten, trainieren zu können. Auch bietet die Turnhalle mit ihren Geräten viele verschiedene, kreative Trainingsmöglichkeiten. Die Übungsleiter haben viel Erfahrung in Akrobatik und Parkour, die sie den Jugendlichen weitergeben möchten.